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Dundalk - 22.10.2008

News aus Dundalk!
Dieses Mal erzähle ich von Nudeln mit kalter Tomatensosse, meinem Geburtstagsgeschenk aus Bali und 25 klein geschnittenen Limetten für Caipirinha.

Nachdem wir hier am Anfang so fleissig und regelmäßig gekocht haben, kam irgendwann der Punkt an dem wir dazu keine Lust mehr hatten (wer hätte das gedacht ;-).
Dienstags haben alle drei WG-Bewohner Sport (Danny und ich gehen zum Fechten, Irina zum Aerobic). Als wir letzten Dienstag ausgehungert nach Hause gekommen sind war der Kühlschrank dummerweise ziemlich leer, aber es stand noch eine Portion Nudeln auf dem Herd. Kurzerhand haben wir entschieden, zu teilen, Käse darüber zu reiben und diesen schmackhaften Teller in der Mikrowelle warm zu machen. Irgendwie war die Portion dann aber doch zu klein, also haben wir überlegt, noch Tomatensosse darüber zu machen. Die stand im Kühlschrank. Aber wir hatten so einen Hunger, dass wir sie einfach kalt dazu gegessen haben. Das nennt man dann wohl "Fütterung der Raubtiere!"



Kurz vor dem verhungern isst man Tomatensosse auch kalt!

Zwei Tage später, am Donnerstag Abend, kam mein Geburtstagsbesuch aus Deutschland: Meine Mutter mit ihrem Freund, mein Bruder Matthias und meine Cousine Magdalena.
Als alle angekommen waren gabs die erste Geburtstagsbescherung: 4 Weingläser von meiner WG (Danny konnte "das Elend mit dem Wein aus den 0,4l-Wassergläsern nicht mehr mitansehen ;-) und eine richtig schöne Karte mit dem treffenden Satz "Alle Tage sind gleich lang, aber unterschiedlich breit".
Am nächsten Tag habe ich eine Familienführung durch die Uni und die Umgebung von Dundalk gemacht.
Mittags gab es dann Kaffee und Kuchen in der WG und die zweite Bescherung, die "genau wie zu Hause" war! Meine Mutter hatte sogar an die kleinen weißen Geburtstagskerzen mit dem Kleeblatt gedacht - das war wirklich schön!
Ich erzähle jetzt nicht von allen Geschenken, das wird zu viel (haha), aber das Beste war ein Sarong, den Mama und Jörn aus Bali mitgebracht hatten, als sie Leonard besucht haben. Ein Sarong ist eine Art Strandtuch, das man um den Hals oder auch nur um die Hüfte binden und über dem Bikini tragen kann.
Meine erste Reaktion war: "Oh, super, ein Schal! Den kann ich gut gebrauchen, ich habe nämlich nur einen dabei!"
Der Schal war dann etwas länger und breiter und meine Mutter hat mir gezeigt wie man ihn bindet. So kommt man in Irland an Strandtücher aus Bali! :-)



Isa im Sarong

Abends haben wir dann in einem für Dundalk unerwartet schönen Steakhaus gegessen, erzählt und wahrscheinlich den halben Laden mit unserem Gelächter unterhalten! Es war herrlich!
Am SAmstag ging es dann etwas später los nach Dublin und ich habe eine kleine Stadtführung gemacht: von der Guinness-Brauerei über den Temple-Bar-Bezirk, zum Trinity-College (diesemal mit Besichtigung des Book of Kells) und der Nadel, dem Wahrzeichen von Dublin.
Am Samstag Abend gabs dann zu meinem Geburtstag noch eine Cocktailparty in unserer WG. 25 Limetten und 2 Flaschen Pitu waren innerhalb von 2 Stunden weg! (der Wodka, der Rum und der Smirnoff mußten in der nächsten Stunde dran glauben). Mit so viel "Durst" hatten wir nicht gerechnet, aber dementsprechend lustig wars bis am Ende nur noch die Ärzte, das rote Pferd und Joanna auf den Stühlen getanzt wurden!



Und noch ne Limette schneiden...

Ich hatte hier einen rundum tollen Geburtstag!
Nächste Woche ist frei, wir haben Studyweek. Dann fahre ich mit meinem Freund und 6 anderen aus dem Dorm durch den Süden Irlands und schaue mir die Küste, den Ring of Kerry und zum Abschluß nochmal den Westen an.
Einen neuen Bericht und Bilder dazu stelle ich danach online.

Euch allen eine schöne Woche und viele liebe Grüße

Eure Isa


22.10.08 18:40

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