Vier Monate irgendwo zwischen Dublin und Belfast

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Dundalk - 05.10.2008

Hallo zusammen,

also, so langsam kehrt hier nach vier Wochen Alltag ein. Wir kennen das Lidl- und auch das Tesco-Sortiment vor Ort, die ersten kleinen Macken unter den WG-Bewohnern kommen zum Vorschein, wir kennen uns in der Bücherei aus (zumindest bei der DVD-Sammlung dort ;-) und haben uns an den Vorlesungsrhythmus gewöhnt.

In den letzten beiden Wochen haben die Clubs und Societies angefangen und danach muß ich jetzt mal etwas zum Thema „Horizonterweiterung“ sagen:
Als ich hier angekommen bin, habe ich mich ehrlich gesagt etwas unwohl dabei gefühlt, zu sagen, dass ich am Golfkurs teilnehmen möchte. In Deutschland hat das immer einen etwas negativen versnobbten Ruf – und wenn man ehrlich ist, nicht ganz zu Unrecht. In Irland ist Golf ein Sport wie jeder andere auch. Es geht nicht darum, wer die teuersten Schläger hat oder wer in welchem Club spielt. Die Iren gehen auch in Gummistiefeln im Regen auf den Platz und machen keinen großen Hehl darum.
Dadurch spielen hier auch viel mehr Jugendliche und es hat weder etwas mit „Elite“ noch mit Alt-Herren-Sport zu tun.
Die Stunden sind auch sehr viel günstiger und so macht das Ganze echt Spaß.
Davon könnten sich die Deutschen eine Scheibe abschneiden!
Der Kurs fängt nächste Woche erst an, aber das habe ich bis jetzt schon darüber gehört und gesehen und jetzt freue ich mich darauf.
Neben dem Golfen habe ich letzte Woche mit Fechten angefangen.
Für die erste Stunde haben wir schon einiges gelernt: den Stand (die Füße stehen ein bisschen wie ein „L“ gegeneinander), den Schritt vor und zurück, die Abwehr und drei Angriffe mit dem Florett (auf die Schulter, die Brust und den Kopf).



Unser Fecht-Kurs


Zum Ende haben wir einen kleinen Schaukampf geboten bekommen zwischen zwei Kommilitonen, die seit 2 Jahren am DKIT im Fechtclub sind.
Dafür, dass beide es erst seit 2 Jahren machen, war ich ziemlich erstaunt, dass der eine in Irland auf Platz 6 und der andere auf Platz 7 der Rangliste steht.
Scheint also ein Sport zu sein, den man auch lernen kann, wenn man erst später damit anfängt.
Also, ich bin motiviert und es macht hier weiterhin riesen Spaß (ich will im Moment gar nicht zurück ;-)

Das war mein Eintrag für heute. Euch allen eine schöne neue Woche und viele liebe Grüße nach Hause von

Eurer Isa


P.S.: Dass ich so häufig in der Wir-Form schreibe liegt daran, dass ich, nicht wie Leo und Simon, in einer WG untergebracht bin, in der jeder etwas anderes macht, sondern in einem Dorm, in dem nur Auslandsstudierende wohnen, die alle am DKIT studieren. Viele Erfahrungen/Erlebnisse machen „wir“ also einfach zusammen ;-)

P.P.S.: Bilder zu diesem Eintrag stelle ich in den nächsten Tagen in der Galerie ein.

5.10.08 18:15

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