Vier Monate irgendwo zwischen Dublin und Belfast

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Dundalk - 03.09.2008

Hallo zusammen,

erstmal liebe Grüße an alle von der grünen Insel (ja, hier grasen die Schafe und Kühe schon 800 Meter hinter dem Flughafen ;-)

Damit ich in den nächsten vier Monaten keine seitenlangen trockenen Mails mit Zwischenberichten verschicke, gibts auch von mir einen Blog (danke, Leo!) - für jeden, den es interessiert. Ich gebe mir Mühe, ihn in halbwegs regelmäßigen Abständen zu aktualisieren.

Hier kommt also Teil 1:
Die Anreise lief trotz Abflug vom Flughafen, dessen Name nicht genannt werden darf (Köln) völlig unproblematisch. Ich erzähle das deshalb, weil ein Kommiltone am gleichen Tag mit Aerlingus fast nicht aus Düsseldorf weggekommen wäre: Gate gesperrt, Polizei etc. - wir haben in Dublin eine Stunde auf ihn gewartet, obwohl er eigentlich früher als wir hätte landen sollen.
Der Flughafen in Dublin alleine war die Reise schon fast wert: Sicherheitsbestimmungen kennen die Iren nicht, also sind alle Passagiere erstmal querfeldein über das halbe Rollfeld zur Gepäckausgabe gelaufen - und auch die war völlig chaotisch!
Im ersten irischen Regenguß habe ich dann mit den anderen auf den Bus nach Dundalk gewartet, der - auch typisch Irland - viel zu spät kam. An timetables hält man sich hier nicht!
Nach einer dreiviertel Stunde waren wir in Dundalk und haben auch nicht lange gebraucht, um unsere Wohnheim für die nächsten vier Monate zu finden.

Nach diversen Grusel-Geschichten von schimmelnden Bädern, tierischen Mitbewohnern und abfallendem Putz von der Decke war ich mental auf einiges vorbereitet, aber wir hatten Glück! Das Wohnheim ist super-sauber, es ist fast alles da (sogar eine frisch verpackte Tefal-Pfanne mit Teflon-Beschichtung und Temperaturpunkt!). Nach der ersten Erleichterung kam allerdings auch der erste Dämpfer - kein Bettzeug (also Decke und Kopfkissen). Das sagt einem aber keiner, sowas muß man hier rausfinden und hoffen, dass man nicht abends nach 7 ankommt, sonst kriegt man nämlich für die erste Nacht leider auch nichts mehr. Wir hatten Glück, es war 5 Uhr und wir sind losgespurtet und haben für 20,- Euro Bettwäsche gekauft - ich schlafe jetzt in feinstem Polyester!



Mein Zimmer

Neben der Bettwäsche habe ich mir dann gestern noch diverse Kleinigkeiten und ein Fahrrad gekauft (das geht am Ende wieder zurück und ist damit echt ein guter Deal gewesen!).
Abends waren alle platt und obwohl wir außer dem Frühstück alle noch nichts gegessen hatten, haben wir das Abendessen ausgelassen und uns stattdessen nur noch eine Flasche Rotwein gegönnt.
Heute war Orientierungstag an der Uni und ich bin echt begeistert! Es ist hier eine andere Mentalität als in Deutschland. Der Campus ist sehr groß, die Uni hat 5.000 Studierende, davon sind alleine 150 aus dem Ausland - das ist für mich natürlich toll! Ich konnte aus 4 verschiedenen speziellen Erasmus-Kurszusammenstellungen wählen und auch dabei gibt es eine Unterteilung in Intermediate- und Advanced-Classes (also stärkere und schwächere Klassen, was nach dem Sprachkönnen beurteilt wird). Es wird aber flexibel gehandhabt, wer sich über- oder unterfordert fühlt kann wechseln.



Vor der Mensa mit meinen Kommilitonen

Neben den Vorlesungen bietet die Uni 74 verschiedene sogenannte Clubs und Societies an. Das sind Aktivitäten neben den Vorlesungen. Die meisten sind kostenfrei und die Professoren hier bitten immer wieder, gerade die Erasmus-Studenten, daran teilzunehmen, um Kontakte zu anderen Studierenden zu knüpfen. Es scheint der Uni vor allem wichtig zu sein, dass wir uns hier wohl fühlen, internationale Kontakte bekommen und nicht nur akademisch sondern auch persönlich weiterkommen.
Zu den Clubs und Societies gehören zum Beispiel ein Schach-Club, Kick-Boxen, Reiten, Segeln, Golf... aber auch Tai-Chi, Cooking, Irish-Dancing (was wir natürlich unbedingt ausprobieren sollen ;-) und Snooker.



Snooker-Graffiti im common-room

Es ist wirklich ein riesen Angebot und eine echte Chance, auch mal etwas zu probieren oder kennenzulernen, was man in Deutschland nicht so machen kann.
Was ich wähle weiß ich noch nicht, aber Golf werde ich wohl mit ziemlicher Sicherheit machen, damit ich endlich mal besser werde.
Auf jeden Fall fühle ich mich mehr als wohl hier und auch mit meinen Mitbewohnern klappt es super.
Morgen ist Meeting mit dem Head of Department an der Uni und eine Stadtführung, am Freitag findet der Englischtest zur Einstufung für die Kurse statt. Am Wochenende fahre ich mit ein paar Leuten mit dem Rad an einen Strand, der hier relativ in der Nähe und sehr schön sein muß.
Es geht mir also sehr gut.
Alles weitere und mehr Bilder im nächsten Bericht.
Bis dahin ganz liebe Grüße an alle und ich schließe ab mit einem Satz, den man in Irland über Fremde sagt: Fremde sind Freunde, die man noch nicht kennengelernt hat!
In diesem Sinne bis bald
Eure Isa



Etwas aufgedreht nach einer Runde Pool-Billard

6 Kommentare 3.9.08 21:45, kommentieren



Dundalk - 07.09.2008

Es gibt wieder was zu berichten aus der Provinz!
Nach einem gemütlichen DVD-Abend am Donnerstag in unserer WG, an die ich mich schon richtig gewöhnt habe, sind wir am Freitag an der Uni zum Englischtest und zur Registrierung angetreten.
Der Test lief über zwei Stunden und bestand aus drei Teilen: freies Schreiben (warum wir uns für Dundalk entschieden haben etc.), ein Lesetext mit Verständnisfragen und ein Lückentext, bei dem die Grammatik auf Herz und Nieren geprüft wurde.
Der Test war, obwohl ich in der Sprache ziemlich fit bin, relativ anspruchsvoll.



Christina hat vor dem Test schonmal vorsorglich den Kopf Richtung Tisch gesenkt - wieso testen und studieren, wenn man sich hier so gut mit anderen Dingen beschäftigen kann?


Die Registrierung der Erasmus-Studenten war ziemlich chaotisch. Es gab fünf oder sechs hintereinander angeordnete Stuhlreihen und nach irgendeinem System - oder Nicht-System - wurde nach vorne aufgerückt. Weil ich es, als ich reingekommen bin, wirklich nicht verstanden habe, habe ich mich auf einen freien Platz in der ersten Reihe gesetzt und war dann ganz schnell fertig :-)
Wir wurden dann für unsere Kurse registriert, haben ein Handbuch von der Uni bekommen, unsere Zugangsdaten zu den Uni-Rechnern und für die Bibliothek und unseren Studentenausweis.
Kurz am Rande: Am Freitag hat es hier mehr oder weniger ohne Pause geregnet. Das hier ist ein ziemlich typisches Bild.
Und noch eine Randnotitz dazu, die mir gerade einfällt: angeblich gibt es auf gälisch mehr Wörter für Regen als die Inuit Wörter für Schnee haben!



Man beachte die Tüte!

Gestern war das Wetter besser. Das haben wir ausgenutzt und haben mit unseren Second-hand-Bikes eine Tour ins benachbarte Black Rock gemacht. Das ist ein noch kleinerer Ort südlich von Dundalk. Wir sind erst nach Dundalk zum Soldiers Point gefahren (der äußerste Punkt der Stadt, der direkt an der Mündung zum Meer liegt) und von dort aus über eine wunderschöne Küstenstraße nach Black Rock. In Black Rock haben wir uns in einem Pub einen traditionellen Whisky gegönnt, der hier auf Zimmertemperatur und mit einer Karaffe Wasser serviert wird. Die Iren trinken Whisky pur oder verdünnen ihn solange mit Wasser bis er mild in der Kehle schmeckt - er darf nicht brennen.



Vor dem Pub in Black Rock - ein Cappy ist bei dem Wind hier Gold wert!

Die Rückfahrt war dementsprechend etwas mühselig, aber schön.
Gestern Abend haben wir uns das irische Nachtleben angesehen, wenn man davon sprechen kann, eigentlich sollte man Abendleben sagen, denn die Iren fangen früh an und hören relativ früh auf. Offiziell schließen die Pubs um halb eins, die Clubs spätestens um drei. Die Iren trinken deshalb schnell!
Bei unserem Pub-Besuch haben wir eine weitere Landessitte kennengelernt: als nur noch einer von uns ein Bier vor sich hatte wurden wir gefragt, ob wir noch eine Runde ordern wollen. Wir haben gesagt, dass wir nach dem Bier gehen und wurden daraufhin relativ unfreundlich gebeten, uns mit dem letzten Glas gefälltigst zu beeilen.
Heute habe ich mir eine "Auszeit" genommen und bin zu Hause - die ganze Zeit in großen Gruppen ist, so schön wie es ist, aber auch anstrengend, jetzt muß ich mal abschalten.
Morgen fahren wir mit dem Zug nach Belfast und schauen uns die Stadt an. Es muß dort ein paar sehr schöne Bauten aus dem 19. Jh. geben, ein kleines Händlerviertel, das im Stadtkern liegt und einen Markt, ansonsten ziemlich viel Industrie.
Ich bin gespannt.
Am Dienstag starten die Vorlesungen und die sogenannte "Freshers Week", mit der die Studenten an der Uni begrüßt werden. In dieser Woche gibt es unterschiedliche Aktionen, z.B. ein BBQ auf dem Campus, Comedy Acts, eine Band in der College-Bar usw.
Wie gesagt, die geben sich hier richtig Mühe!
Das war mein Bericht für heute. Euch allen noch einen schönen Sonntag und liebe Grüße von der Insel.

Eure Isa

P.S.: Da einige gefragt haben: Ich habe im Blog neben den Berichten unter "Galerie" noch ein paar zusätzliche Bilder eigestellt. Die aktualisiere ich häufiger als die Texte.

P.P.S.: Danke für die vielen Rückmeldungen und Kommentare. Darüber habe ich mich sehr gefreut!



Die Küste zwischen Dundalk und Black Rock!

2 Kommentare 7.9.08 14:23, kommentieren

Dundalk - 15.09.2008

Hallo zusammen!
Letzte Woche war "Freshers Week" und die erste Vorlesungswoche an der Uni. So hatten wir die Möglichkeit, in ganz entspannter Atmosphäre auch ein paar andere Studenten kennenzulernen.
Das Kursprogramm ist ziemlich straff für dieses Semester, die Vorlesungen und Leistungsnachweise sind ähnlich wie in Deutschland. Wir haben neben den Klausuren am Ende des Semesters mehrere Gruppenarbeiten, Diskussionen und Präsentationen (Erstellung und Präsentation eines Marketingkonzeptes, Analyse und Präsentation von unterschiedlichen Management-Fallbeispielen etc.).
Die Gruppen werden von den meisten Profs so zusammengestellt, dass unterschiedliche Nationalitäten zusammenarbeiten.

Am Wochenende habe ich mit meinen Kommilitonen aus Deutschland einen Ausflug an die Westküse gemacht.
Im Moment machen wir noch einiges zusammen. Es ist für alle neu hier und eine Umstellung: anderes Land, andere Sitten, andere Umgebung, das Zusammenleben auf relativ engem Raum...
Es tut zwischendurch gut, wenn man bekannte Gesichter um sich hat und auch mal über zu Hause reden kann oder einfach nichts sagen kann.

Aber jetzt zu unserem Trip in den Westen: Wir sind am Samstag ganz früh mit dem Bus nach Dublin gefahren und von dort aus mit einem Mietwagen in Richtung Galway (größte Stadt im Westen) aufgebrochen.
Es war etwas eng auf der Rückbank, weil wir zu fünft im Auto waren, aber wir haben den Beifahrer-Platz abwechselnd aufgeteilt und so hat es gut geklappt, trotz langer Tour.
Der erste Halt auf der Strecke war Tullamore. Die Destille konnte man leider nicht besichtigen, da der Whisky in Cork (Süden Irlands) hergestellt wird, aber eine kleine Ausstellung. Anschließend ging es weiter nach Clonmacnoise - viele alte irische Steine ;-). Clonmacnoise ist eine religiöse Siedlung, die ursprünglich von Handwerkern gegründet wurde. Die ersten Kirchen und Tempel bestanden aus Holz. Später wurden dann Kirchen, Tempel, Grabtische und Kreuze aus Stein gebaut. Darunter ist auch das sogenannte Bibelkreuz, das heute noch steht und mit knapp vier Metern Höhe eines der schönsten, typisch irischen Hochkreuze sein soll.



Clonmacnoise - im Hintergrund seht ihr die Überreste der Kathedrale, davor eine Nachbildung des Bibelkreuzes, das Original stand in einer Ausstellungshalle.

Inzwischen war es später nachmittag und wir sind von Clonmacnoise durchgafahren bis zu unserem Hostel, das westlich von Galway, am Anfang des Naturschutzgebietes Connemara, lag.
Die letzten Kilometer waren trotz des Regens sehr, sehr schön, weil die Straße direkt an der Küste entlang lief.
Am nächsten Morgen hatte es sich leider eingeregnet und da kein Wind ging war mit einer Besserung des Wetters in den nächsten Stunden nicht zu rechnen. Deshalb haben wir uns anstelle von einer Tour durch Connemara für eine Stadttour durch Galway und eine Fahrt zu den "Cliffs of Moher" entschieden.
In Galway, genauer gesagt in Claddagh, einem Vorort von Galway, haben wir die Geschichte des Claddagh-Rings erfahren. Der Ring symbolisiert Treue, Freundschaft und Liebe und ist in der Region ein uraltes Schmuckstück.
Ansonsten ist Galway eine verhältnismäßig kleine aber sehr schöne Stadt, in der hauptsächlich Handel per Schiff betrieben wurde.



Eine Einkaufsstraße in Galway.

Die anschließende Tour zu den Cliffs war sehr schön, aber kurvig: eine Stunde Serpentinen auf Straßen, die nicht breiter waren als das Auto - aber es hat sich gelohnt!
Die Cliffs of Moher sind etwa 100 km südlich von Galway und so bekannt, weil sie mit bis zu 230 Metern höher aus dem Meer ragen als jede andere Klippe in Irland - der Blick war beeindruckend!



Die Cliffs of Moher.

Als wir abends um halb zehn in Dublin angekommen sind, waren alle müde, aber zufrieden - wir hatten einiges gesehen.
Die Busfahrt war still und jeder hat die Eindrücke vom Wochenende nochmal Revue passieren lassen oder einfach nur geschlafen.
Heute ging die Uni wieder los, wir lesen uns in die Bücher ein und ich bin gespannt was die zweite Vorlesungswoche bringt.
Euch allen einen schönen Start in die Woche und viele liebe Grüße nach Deutschland,

Eure Isa

3 Kommentare 15.9.08 15:30, kommentieren

Dundalk - 22.09.2008

Cheers in die Runde!
Am Donnerstag war Freshers Ball von der Uni. Wer jetzt allerdings an einen festlichen Ball mit gesittetem Paartanz denkt, den muß ich enttäuschen.
Hier ein kleiner "How to make the best of a Dundalk-Ball-Night"-Leitfaden:
1. zieh Dir etwas möglichst Schrilles an (pink und lila sind eindeutig angesagt, dazu 3-4 Klunker Modeschmuck und ein greller Lidschatten und du bist perfekt gestylt)
2. wenn Du als Deutsche denkst, Dein Kleid sei zu kurz, ist es für Dundalk immer noch zu lang bzw. hat zu viel Stoff
3. Wenn Du vorher nicht getrunken hast, holst Du den Pegel während des Balls nie mehr ein
4. Trag so hohe Highheels, dass Du sie nach 10 Minuten ausziehen mußt. Das tun alle
Jetzt habt Ihr eine ungefähre Vorstellung davon, wie die Parties hier ablaufen ;-)
Es ist eine Mischung aus Schützenfest und Ballermann bzw. Bolker Straße für die Düsseldorfer!
In den Top 100 Charts werde ich hier textsicher! ;-)
Vom Ball habe ich leider kein Foto, aber ich vertraue auf Eure Vorstellungskraft.

Am Samstag habe ich mit ein paar Kommilitonen bei - für irische Verhältnisse - "ultra-gutem" Wetter (26 Grad und Sonne den ganzen Tag!) einen Ausflug nach Dublin gemacht .
Weil das Wetter so toll war und wir alle wohl noch das ein oder andere Mal nach Dublin fahren werden, sind wir den Tag ganz locker angegangen, ein bißchen durch die Stadt gelaufen und haben uns mittags mit einem Cidre bzw. Bier am Hafen in die Sonne gesetzt.



Die Promanade am Hafen


Etwas gesehen haben wir auf unserem Weg aber trotzdem.
Nach dem Start im Hafenviertel sind wir Richtung Innenstadt gelaufen. Vom Trinity-College ging es Richtung Temple Bar, dem Kneipenviertel in Dublin.



Ein Pub im Temple-Bar-Bezirk

Direkt dahinter führt die Half-Penny-Bridge auf die andere Flusseite. Die Brücke hat ihren Namen daher, dass man früher 1/2 Penny bezahlen mußte um sie zu passieren.
Nach der Half-Penny-Bridge haben wir uns Richtung O`Connelly Street aufgemacht (der breitesten Einkaufsstraße in Europa), auf der "die Nadel", das Wahrzeichen von Dublin steht. Eine ca. 120 Meter hohe Metallnadel, die an der Stelle aufgebaut wurde, an der in den 60ern ein Denkmal von der IRA gesprengt wurde.


Die Half-Penny-Bridge

Dublin ist auf jeden Fall mehr als einen Besuch wert!

An der Uni gibt es im Moment nichts neues. Für die Clubs & Societies konnten wir uns letzten Mittwoch eintragen, haben aber noch keine Startzeiten, aber ich denke, spätestens nächste Woche geht es los.

Ansonsten geht es mir weiterhin sehr gut - es ist eine tolle Zeit hier!

Viele liebe Grüße an alle und bis bald

Eure Isa

4 Kommentare 22.9.08 15:18, kommentieren